Leitbild und Geschichte

Leitbild

fördern und fordern

Wir Lehrerinnen und Lehrer wecken die Interessen und die Neugier der Schülerinnen und Schüler, ermutigen sie zu selbsttätigem Lernen, stärken ihre Urteilskraft und fördern sie in ihrer Entwicklung. Wir stellen hohe, klar definierte Anforderungen und beurteilen die Leistungen nach transparenten Kriterien.

zusammen arbeiten

Wir, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen, sind eine lernende Gemeinschaft. Wir nutzen verschiedene Formen gemeinsamen Lernens und arbeiten zusammen an der Weiterentwicklung des Unterrichts und der Schule.
Alle Schulangehörigen gehen wertschätzend miteinander um und leben das wohlwollende, sachliche und offene Gespräch.
Mit kulturellen, sozialen und sportlichen Anlässen bereichern wir das Schulleben und fördern die Zusammengehörigkeit.

Sorge tragen

Die Gesundheit ist uns wichtig. Unsere Schule bietet Beratung und fördert die Prävention.
Wir schaffen Raum für Musse.
Zur Umwelt tragen wir Sorge und handeln der Gesellschaft gegenüber verantwortungsbewusst.

weiter kommen

Aufbauend auf Bewährtem gestalten wir gemeinsam die Zukunft unserer Schule und wagen Neues.
Wir reflektieren unser Tun, setzen uns individuell und gemeinschaftlich Ziele, verwirklichen sie und beurteilen das Erreichte regelmässig.

sich öffnen

Wir sind aufgeschlossen gegenüber den eigenen und fremden Kulturen. Wir fördern empathisches Handeln. Vielfalt erkennen wir als Stärke.
Unsere Schule lässt die Öffentlichkeit an ihrem Leben teilhaben und pflegt den Kontakt mit Eltern, Oberstufenschulen, weiterführenden Bildungsinstitutionen und Unternehmungen.
Mit eigenen Anlässen erweitert und unterstützt sie das kulturelle Angebot der Region.

 

Mass nehmen

Wir, Schulleitung, Mitarbeitende und Schülerschaft, anerkennen das vorliegende Leitbild als gemeinsam anzustrebendes Profil unserer Schule. Es bildet für uns einen Orientierungsrahmen und formuliert Ziele, auf die wir hinarbeiten.
Wir überdenken und überarbeiten dieses Leitbild innerhalb von drei Jahren.

Eine Geschichte der KSH

Nachdem der Grosse Rat des Kantons St. Gallen im Februar 1965 die Motion über die Errichtung einer Kantonsschule im Rheintal für erheblich erklärt und eine Studienkommission zwei Jahre später die Bedürfnisfrage positiv beantwortet hatte, begann ein öffentlich ausgetragenes Tauziehen zwischen Altstätten und Heerbrugg um den Standort. Für Heerbrugg sprachen laut Regierungsrat ganz praktische Gründe. Die Volksabstimmung über die Vorlage zur Kantonsschule Heerbrugg am 4. Juni 1972 genehmigte die Baukreditvorlage.

Am 21. April 1975 war es dann soweit: 135 Schülerinnen und Schüler begannen mit ihrer Ausbildung an der KSH. Heute, mehr als 40 Jahre später, dürfen wir uns über rund 4000 erfolgreiche Abschlüsse (Maturazeugnisse sowie FMS und WMS Diplome) freuen. Handels- und Wirtschaftsmittelschule gehören bereits wieder der Vergangenheit an, auch Primarlehrpersonen werden an der KSH keine mehr ausgebildet. Geblieben sind das Gymnasium und die Fachmittelschule. Doch nicht nur die angebotene Fächerstruktur, auch die Architektur hat sich im Laufe der Jahre verändert, modernisiert. So fand am 9. Mai 2014 die Eröffnung für die umgebaute und erweiterte Kantonsschule statt.

Mittlerweile werden hier rund 600 Schülerinnen und Schüler von rund 90 Lehrpersonen unterrichtet, gut 20 Personen sind in der Verwaltung, im Hausdienst usw. tätig. All diese Menschen prägen die KSH mit ihren persönlichen Geschichten, Aufgaben und Interessen. Fest verwurzelt im Rheintal und offen für zukünftige Herausforderungen darf die KSH seit über 40 Jahren junge Erwachsene unterrichten, begleiten und von ihnen lernen.