Certamen translatorium IXber

Möchtest du antike Brettspiele spielen, den römischen Düften verfallen oder die Elemente eines Opferrituals analysieren?

Workshop - Anmeldung

Spiele «Antike Brettspiele»

Hast Du Lust, dich an Senet, römischer Mühle und anderen antiken Spielen zu versuchen? Dann geselle Dich zu uns!
Wir haben verschiedene antike Brettspiele nachgebaut sowie getestet und bieten die Möglichkeit, die besten selbst zu spielen.

Vortrag «Pecunia non olet»

Geld ist Objekt unserer Begierde, Schmiermittel des gesellschaftlichen Wandels und zuweilen gar mitverantwortlich für die Zerstörung von Weltreichen. In diesem Workshop wollen wir antike Münzen untersuchen und der Frage nachgehen, wie Römerinnen und Römer Geld nutzten.

Vortrag « Die Christen und die Dichtung – problematische Anfänge mit grosser Zukunft»

Für die frühen Christen bildete in der polemischen Auseinandersetzung mit der paganen Tradition nicht zuletzt die Dichtung einen Stein des Anstosses: Handelte sie doch oft von vielen Göttern (statt dem EINEN), die sich noch dazu gern in amouröse Abenteuer verstrickten und unkontrollierten Affekten unterworfen waren. Auch sollte Sprache nicht primär wohlklingend sein, sondern – wie die Bibel – in einfachen Worten Wahres verkünden. Erst mit der Zeit entwickelte man Legitimationsstrategien, die es erlaubten, sich vom antiken Erbe anzueignen, was der Verbreitung des christlichen Glaubens nutzte. Dazu gehörte auch die Fähigkeit zum wirksamen sprachlichen Ausdruck, die etwa in Predigten oder Schriften zur Verteidigung der eigenen Glaubensansichten gegen Kritik aus dem paganen Lager zur Anwendung kam. Und schliesslich: Wenn die Heiden Helden wie Odysseus oder Aeneas im versus heroicus, dem Hexameter, besangen – warum dann nicht erst recht die Christen den noch viel mächtigeren Helden Jesus? Diese Überlegung stand am Anfang einer langen Tradition christlicher Dichtung, die in der 1. Hälfte des 4. Jahrhunderts mit der Bibelepik begann und bis in die Neuzeit reicht. Trotz des Anspruchs, inhaltlich Bedeutsameres zu bieten, orientierten sich die christlichen Epiker formal an ihren heidnischen Vorgängern und übernahmen in ihre Schöpfungen viele Motive und Elemente aus dieser Tradition.

Workshop «Latine loquamur!»

Hac in schola non loquimur nisi Latine! Noli timere! Lingua Latina difficilis non est. Ut vales? Quid est nomen tibi? Quot annos natus es? Ubi habitas? Ubi est Roma? Quid est Rhenus? Loquemur Latine de rebus cottidianis. Veni, audi, loquere Latine! Lingua Latina magnum miraculum est.

Workshop «Römische Düfte»

Hast du Lust, in die Welt der wohlgepflegten Römer*innen einzutauchen, um herauszufinden, was sie bei ihrer täglichen Körperpflege verwendet haben? Erstelle selbst nach deinem Empfinden einen Duft, den du mit nach Hause nehmen kannst.

Workshop «Römisches Opfer»

Das Opfer ist das Zentrum der antiken Religion. Ein Opfer ist sehr aufwändig: Kleidung, Gesten, Worte, Handlungen, Instrumente, Gaben, Feuer. Wir analysieren in diesem interaktiven Workshop die einzelnen Elemente des Opferrituals und erhalten so einen Einblick in den Kern der antiken Religion.

Anmeldung Feier und Apéro

Preisverleihung Certamen Translatorium

Anschliessend an den Workshop-Betrieb findet die Preisverleihung Certamen Translatorium inkl. Apéro riche statt. 

14.15 - 16.45 Uhr