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AKTUELLES aus der ASTROECKE:

Die astronomischen Einrichtungen der Kantonschule Heerbrugg: Sternwarte und Planetarium sind nach einer Weiterbildungs-Schaffenspause wieder wie gewohnt in Betrieb.

Wir bitten Sie, für Führungen wieder benedikt.goetz(at)ksh.edu anzufragen.

Der Planetenweg steht ihnen zu Öffnungszeiten der Schule durchgehend zur Begehung zur Verfügung.

TAKE A LOOK!

Wir freuen uns Ihnen wieder die ganze Schönheit des Universums näher bringen zu dürfen und jungen Leuten die Geheimnisse des Alls zu zeigen!

Ihr Sternwarten-Team KSH

 

 

20 Jahre STERNWARTE der Kantonschule Heerbrugg

Zum Jahresende veranstaltet die Sternwarte anlässlich ihres 20 Jahr-Jubiläums eine öffentliche Führung am Samstag, den 3.12. voraussichtlich um 19:30 Uhr. Bei klarem Himmel steht eine Nachtbeobachtung auf der Sternwarte auf dem Programm, andernfalls ist ein Besuch des digitalen Planetariums und des Planetenwegs vorgesehen.

--> Weitere Info hier oder in der Tagespresse 

 

TAKE A LOOK! Ihre KSH-Sternwarte 

20 JAHRE Sternwarte der KSH

Die Kanti-Sternwarte feiert ihr Jubiläum mit einer öffentlichen Sternführung

 

Schon seit 20 Jahren begeistert die Sternwarte der KSH viele interessierte Sterngucker und einige Generationen von Schülerinnen und Schülern der Schule  - Denn so lange wird an der KSH schon aktiv Astronomie betrieben!  Der Förderverein der Kantonsschule Heerbrugg begeht diesen Anlass mit einer öffentlichen Jubiläums-Sternführung zum 20-sten. Dennoch ist die inzwischen im Rheintal gut bekannte Sternwarte jung geblieben, im Vergleich zu den Lichtjahren der Objekte, die gezeigt werden und durch ihr frisches junges Klientel, das durch die Aktivitäten des Astronomiekurses laufend erneuert wird. Darum heisst es nun wieder: 

Alle interessierten, die einmal an einem Abend Lust haben, dem aufkommenden Weihnachtstrubel zu entfliehen und mit diesem spannenden Thema in Kontakt zu kommen, sind am Samstag, den 3.12. herzlich eingeladen, dabei zu sein. Besammlung ist am Haupteingang der Kantonschule Heerbrugg um 19:30 Uhr. Für einmal können sie die vielen Sterne, die als Weihnachtsbeleuchtung auf Strassen und Plätzen aber auch in vielen Vorgärten die Atmosphäre mehr als genug erhellen, hinter sich lassen und sich den `echten` Sternen widmen. Geboten werden Lichtjahre voll `Sterngetummel`, das für einmal nur flackert aber nicht blinkt und auch nicht die Farbe wechselt, aber durch seine Grösse und Schönheit dennoch kaum zu übertreffen ist: ein Streifzug durch unser Weltall steht auf dem Programm! TAKE A LOOK! Schauen sie herein, so der Slogan des Sternwartenfördervereins seit seiner Gründung und das heisst es wörtlich zu nehmen: kompetent wird von Sternkundigen und Schülerhelfern des Astronomiekurses mit Fernrohren durch die Nacht geführt oder auch digitale Sternwelten im Planetarium durchstreift, falls das Wetter eher auf Indooraktivitäten steht. In beiden Fällen holen wir durch die Vergrösserung der Teleskope oder durch die Zoomfunktion im Planetarium im wahrsten Sinn des Wortes `die Sterne vom Himmel` oder nach Wunsch auch Planeten, Galaxien, leuchtende Gasnebel oder den Mond. So kann alles zigfach vergrössert bewundert werden. Somit ist der Supermond wie er neulich erschien (siehe Farbbild der Sternwarte) für Astrobesucher immer zu haben. Vielleicht lockt auch ein nächtlicher Adventspaziergang vorbei an den Stationen unseres KSH-Planetenwegs, den Kantischüler erläutern.  All dies gibt es gratis zu bewundern am Jubiläumsanlass der Kantisternwarte.  Und – hat man Glück gibt es auch mal eine Sternschnuppe, die kann dann schon mal auf dem Wunschzettel abgehakt werden. Die Hintergründe dazu werden gerne kompetent erklärt, nur für die Erfüllung sind andere Himmelsboten zuständig… TAKE A LOOK! 

Rückblick: ANLASS zum Thema LICHTVERSCHMUTZUNG am 3.11. KSH

Schaut man in den klaren Nachthimmel, so sieht man die Sterne – klingt ziemlich selbstverständlich, ist es aber nicht unbedingt: Unsere Athmosphäre wird immer mehr von irdischen Lichtquellen `verschmutzt`, sodass man bei weitem nicht mehr so viele Sterne sieht wie noch zu den Zeiten, als eure Eltern noch klein waren… und wer weiss, vielleicht werden Eure Kinder oder Enkel wie viele Kidner der Grossstädte gar keine Sterne mehr kennen, weil sie noch nie einen gesehen haben? - Dies ist nicht nur ein Problem für Mensch und Natur, sondern obendrein auch eine enorme Energieverschwendung! 

Dieses sensible Thema wurde beim Anlasses LICHTVERSCHMUTZUNG Freie Sicht auf die Milchstrasse“ vom 3. November 2016, um 18:15 Uhr sensibilisiert. 

In der ganzen Schweiz gibt es keinen Ort mehr, wo in der Nacht natürliche Dunkelheit herrscht, auch im Rheintal nicht.
Im Rahmen des Projekts „Freie Sicht auf die Milchstrasse“ organisiert der Verein St. Galler Rheintal eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema Lichtverschmutzung und deren Auswirkungen.
Anschliessend kann das
Planetarium sowie die Sternwarte in einer öffentlichen Führung besichtigt werden.

à Alle Details zum Anlass sind im angehängten Flyer ersichtlich.

Eine Aktion der Sternwarte der Kantonsschule Heerbrugg 

 

TAKE A LOOK!

 

Der Anlass wird zusammen mit folgendem Verein ausgetragen, der sich unter anderem mit Energiefragen in den regionalen Germeinden auseinandersetzt:

 

VEREIN ST GALLER RHEINTAL



Partielle Sonnenfinternis 20.3.15

Am Freitag, den 20.3.15, war ein lohnenswertes Himmelschauspiel an der KSH zu beobachten:

 

Die Sonne  verfinsterte sich zu 70% und löste in der maximalen Phase eine Art vorübergehende Dämmerung aus. Es war sogar eine leichte Abkühlung spürbar, die sich auch aus den Daten der KSH-Wetterstation herauslesen lies.

 

Diese partielle Sonnenfinsternis fand zwischen L3-5 statt und somit zur Primetime der Schule. Ein Sternwartenteam aus engagierten Schülerinnen und Schülern der 3.Klassen aus dem Astronomiekurs der Schule unter der Leitung von Herrn B. Götz mit Hilfe des Physikassistenten Herrn C. Mattle ermöglichten, allen Schülerinnen und Schülern das Event zugänglich zu machen. Vielen Dank für das überwältigende Interesse! - Und ein herzlicher Dank an alle Helfer!

 

Viele Klassen nutzten die Gelegenheit des schönen Wetters, mit den Lehrern der jeweiligen Lektion zu ca. 15min Zeiteinheiten auf die Sternwarte zu kommen. In der Pause wurde das Angebot, mit einer speziellen Sonnenfinsternisbrille die maximale Verfinsterung zu beobachten, rege genutzt. So konnte allen, die dieses Schauspiel sehen wollten, etwas geboten werden. Zur Erinnerung ein Bild von der Finsternis vom 20.3., aufgenommen von Juri Künzler auf der KSH-Sternwarte. Dieser Eindruck muss  bis zur nächsten nennenswerten partiellen Sonnenfinsternis in Europa 2026 vorerst genügen…

Dieses Mal waren wir LIVE dabei!

 

TAKE A LOOK!

 

KSH-STERNWARTE

B. Götz

Sternwartenbeauftragter KSH

 

 

 

Viele Schülerinnen und Schüler haben das Himmelsschauspiel am 20.3. mit Interesse verfolgt. (siehe Bilder)

 

 

>Informationen zu öffentlichen Führungen auf der Sternwarte

 

Die nächsten Termine für öffentliche Führungen müssen wegen der Musicalaufführungen neu geplant werden. Weitere Informationen finden sie wiederum hier. Interessenten für den Februar werden gebeten, sich über die Durchführbarkeit unter https://www.ksh.edu/infrastruktur/sternwarte/aktuell.html oder unter 071 / 727 01 58 zu informieren.

 

Ihr Sternwartenteam KSH

 

Verspäteter Weihnachtskomet vom Dach der Kantonsschule Heerbrugg zu beobachten

Im Bild: Komet Lovejoy von der Sternwarte KSH aufgenommen am 12.1.15 von Juri Künzler und B. Götz c 2015 KSH

 

Voll Spannung wurde die Landung der Sonde Philae auf dem Kometen `Churi` im November des letzten Jahres erwartet: als sich die Landeeinheit vom Mutterschiff `Rosetta` löste, standen viele Geheimnisse dieser sonderbaren Schweifsterne noch in den Sternen… Auch wenn nicht ganz alles nach Plan verlief, war die erfolgreiche Landung auf einem derartigen Himmelskörper eine Sensation sonder gleichen. Wochen später, als das Licht auf dem kleinen Landemodul längst ausgegangen war (nicht auf der grösseren Hauptsonde, die nach wie vor den Kometen umkreist), kamen erste Resultate der Wissenschaftler der Uni Bern: Nun wissen wir, dass das Wasser, das den Rhein hinunter fliesst nicht gleichen Ursprungs ist wie das gefrorene Wasser auf dem fernen Kometen `Churi`, der nun eng begleitet von Rosetta auf die Sonne zurast. Es ist damit zu rechnen, dass 2015 weitere Geheimnisse der fernen Himmelsboten gelüftet werden.

Ganz unerwartet hingegen ist ein anderer, etwas verspäteter Weihnachtskomet, mit dem reizenden Namen Lovejoy, in Erscheinung getreten. Er lässt sich mit dem Feldstecher noch diesen Monat verfolgen.

TAKE A LOOK!

 

Abschied von KOMET ISON!

Komet ISON, aufgenommen am 18.11.13 von der Sternwarte KSH  c 2013 B. Götz

 

Inzwischen hat sich der Komet bei seiner knappen Sonnenpassage am 27.11. aufgelöst, somit sind dies seine letzten Bilder...

Noch ein Komet am Morgenhimmel

Komet `Lovejoy`, aufgenommen am 18.11.13 c 2013 B. Götz KSH Sternwarte

KOMET PANSTARRS

Aufnahme des Kometen Panstarrs von der Sternwarte der Kantonsschule Heerbrugg.

 

Es war bislang die einzige Möglichkeit den Kometen von der Ostschweiz aus zu sichten. Es ist uns am Abend des 15.3.2013 gelungen, den Kometen in der Abenddämmerung nach Sonnenuntergang tief im Westen aufzunehmen. Deutlich sieht man auf der Aufnahme den Schweif des Kometen!

Zur Information: Aktuell ist der Komet nach Sonnenuntergang im Sternbild Pegasus am Westhorizont zu beobachten und ist wohl einer der hellsten Kometen der letzten Jahre. Bei Sonnenuntergang hat der Komet eine Horizonthöhe von rund 20°. Das Wetter und die Durchsicht müssen also mitspielen.

 Im Laufe des Aprils verlagert der Komet seine Sichtbarkeit in den Morgenhimmel. Bei einer immer noch hübschen Helligkeit wird man ihn bis Ende April mit dem Feldstecher beobachten können...

Gespannt sein darf man natürlich auch auf den, voraussichtlich noch helleren Kometen C/2012 S1 (ISON), der im Herbst sichtbar werden soll!

 

Ein Blick in ferne Welten auf der Sternwarte der Kantonsschule Heerbrugg

Mit einem kleinen Rück setzt sich das Dach des umgebauten Gartenhäuschens in Bewegung und gibt Stück für Stück den klaren Winterhimmel frei. Mit einem Schwenk und leisem Surren werden die grossen Augen der Teleskope in Stellung gebracht. Die langen Nächte sind ideal zur Beobachtung ferner Galaxien, die nun über das Firnament verteilt sind und sich in den Tiefen des Alls verbergen. Staunen über die Natur in ihrer wahren Grösse: Im Okular zeigt sich nun der Orionnebel in seiner ganzen Schönheit und lässt wunderbar seine Farben erstrahlen. Diesen Moment haben die Schülerinnen und Schüler des Astrokurses der KSH abgepasst und Format füllend abgelichtet. (siehe Farbabbildung).

Majestätisch, fast meditativ wirkt sein Anblick. Nur leise surren die Nachführmotoren durch die Nacht, um das Objekt nicht von der Erddrehung aus dem Gesichtsfeld geraten zu lassen. Weiter geht die Sterntour durch die Galaxis, vorbei an wie Diamanten funkelnden Sternen des Siebengestirns der Plejaden zu unscheinbar in Millionen Lichtjahren befindlichen kleinen nebeligen Flecken, die in Wahrheit riesige Galaxien sind, fernab von hier und heute.

 Junge Leute wie die beiden Schülerinnen Barbara Schmidt und Marie Woon haben sich von der Faszination und der Anziehungskraft dieser Wissenschaft in den Bann ziehen lassen und starten nun ihre Maturaarbeit mit praktischen Arbeiten auf der KSH- Sternwarte über derartige Gasnebel.

Der grosse Orionnebel von Schülerinnen und Schülern des Astrokurses KSH auf der Sternwarte der Schule aufgenommen. © B. Götz KSH 2011

Hier noch eine aktuelle seltene Besonderheit: Kosmische Katastrophen - aus gesunder Distanz betrachtet – offenbaren sich als astronomischer Glücksfall: Weit draussen in den Tiefen des Alls hat sich ein Stern am Ende seines Lebens in einem riesigen Inferno einer Supernovaexplosion verabschiedet. Sein Licht, heller als die Milliarden Sterne seiner Galaxie mit dem technischen Namen NGC 2655, durchflutet das All schon seit zig Jahrmillionen. Wir sind gerade recht geboren um derzeit sehen zu können, wie die Botschaft in Form von Licht bei uns eintrifft, so zu sagen als Zeuge dieses kosmischen Schauspiels.

Eine Aufnahme der hellen Supernova durch die Teleskope der Sternwarte KSH

Interesse für astronomische Objekte vorausgesetzt und Bereitschaft, sich von der Begeisterung für ferne Welten anstecken zu lassen, wird man bei den kommenden öffentlichen Führungen auf der Sternwarte der Kantonsschule Heerbrugg sicher auf seine Kosten kommen.

TAKE A LOOK!

Teilweise Verfinsterung:

Alle Aufnahmen wurden am 4.1.2011 durch Teleskope der Sternwarte aufgenommen von B. Götz © KSH

 

NACHRUF ZUR SONNENFINSTERNIS VOM 4.1.2011

  

Am vergangenen Dienstag  4.1.2011 ging die Sonne als Sichel über der Schule auf (siehe links).

Die Beobachtungsbedingungen waren wetterbedingt alles andere als optimal, dennoch konnte man das Ereignis gegenüber vielen anderen Orten in der Schweiz immerhin beobachten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild links: Die angebissene Sonne über der KSH

 

 

 

 

LUST AUF NOCH MEHR ASTRONOMIE?

--> Der Astrokurs 2011/12 steht allen interessierten Schülerinnen und Schülern der 2., 3. und 4. Klassen offen! Anmeldung über das Freifachkursprogramm. TAKE A LOOK!

 

 

 

 

 

Ein aktueller Blick in den Himmel:

Am nächtlichen Herbsthimmel strahlt hoch über uns in 2,3 Millionen Lichtjahren Abstand die grosse Andromeda-Galaxie, eine Sterninsel ganz ähnlich unserer Milchstrasse: 

Die Andromeda-Galaxie am klaren Herbsthimmel aufgenommen vom Astrokurs auf der Kanti-Sternwarte B. Götz © 2010 KSH

Im Banne des Kometen: die Sternwarte KSH als Beobachtungsstation für den Kometen Hartley 2.

Live aus der Projektarbeit über das Thema Kometen im Astrokurs: 

Ein Kochrezept für Kometenjäger

 

Ein interessantes Himmelsobjekt ist der Auslöser des jüngsten Astronomie-Projekts an der KSH: Der Komet Hartley2 hat sich der Erde genähert und gab Anlass für eine eingehendere Beschäftigung mit dem Thema Komet. Nachdem die Schüler Elias Pareth und Marco Oehler im Zuge der Astronomie-Sonderwoche der Klasse 2NP erste Aufnahmen des Kometen machen konnten, standen auch Fragen zur Natur des Kometen auf dem Programm. Auftrag war es, den Kometen weiter zu beobachten.

Der Komet verrät sich nur schwach an seiner grünlichen Farbe und ist nicht mit der ebenfalls zur Zeit sichtbaren eindruckvollen Andromeda-Galaxie (siehe Bild unten) zu verwechseln. Um sich eine Vorstellung zu verschaffen, wie sich ein Komentenkern anfühlt und der Ursprung der spektakulären Erscheinung eines Kometen mit Schweif ist, haben die Schülerinnen und Schüler des Astrokurses einen Kometenkern nach folgendem Rezept selbst zubereitet:

 

•  zwei Tassen Wasser Sand oder Dreck vermischen, sowie Soja-Sauce hinzufügen und

•  das zuvor klein gehämmerte Trockeneis bei minus 78°C (!) vorsichtig hinzufügen

•   ständig rühren, bis das Gemisch beinahe vollständig gefroren ist

•   Kometen zu einem Ball formen

 

Das Resultat zeigen die Bilder:    

Man sieht deutlich die körnige und relativ fragile Struktur dieser Objekte, welche sie auch in Wirklichkeit zeigen. - Wer hat schon einmal das Vergnügen gehabt einen frisch gebackenen Komtenkern in Händen oder lieber in Handschuhen zu halten? Die Kometensonde Rosetta wird erst 2014 den Kometen Churyumov-Gerasimenko erreichen und - bei erfolgreicher Mission - ein wenig des Kometenmaterials mit zur Erde mitbringen. Einstweilen ist der Komet Hartley 2 schon wieder in die Tiefen des Alls entschwebt… Die Auseinandersetzung mit dem Thema wird inzwischen im Schulzimmer noch ein Weilchen weiter gehen, weitere Untersuchungen zum Thema werden folgen…

DAS WELTALL: Du lebst darin, entdecke es!

 

400 Jahre nach Galileis ersten Beobachtungen durch ein Fernrohr und Keplers Erkenntnissen zur Planetenbewegung hat die Unesco das Jahr der Astronomie ausgerufen. Auch an der Kantonsschule Heerbrugg, kann auf Tuchfühlung mit dieser spannenden Wissenschaft gegangen werden. Es  können  praktische Einblicke in die Welt der Astronomie auf der Sternwarte der Kantonsschule Heerbrugg gewonnen werden.

Was Galilei seinerzeit sah, hat die Welt verändert: Das strahlende Gestirn Venus entpuppte sich als kleines Sichelchen wie der Mond. Somit wurde klar, dass dieses um die Sonne kreisen musste! Eine weitere Überraschung bot der Jupiter mit seinen 4 hellsten Galileischen-Monden Io, Japetus, Ganimed und Callisto, die ebenfalls vor 400 Jahren zum ersten Mal von Menschenaugen beobachten wurden. Diese Monde, deren grösster fast den Durchmesser des Merkurs erreicht, tanzten um ihr Zentralgestirn – den Jupiter und nicht etwa um die Erde oder Rom! Somit kam ein Stein ins Rollen und schlussendlich wurde ein Jahrhunderte altes Dogma der Kirche gebrochen, das die Erde (und vor allem Rom) im Zentrum der Welt sah. Diese Bewegungen der Planeten und Monde exakt zu beschreiben, gelang dann später Johannes Kepler und auch dieses Ereignis feiert dieses Jahr einen runden Geburtstag. Ihm gelang, ein uraltes Rätsel, an dem sich schon die alten Griechen versucht hatten, zu entschlüsseln. Die Planeten bewegen sich auf elliptischen, also ovalen Bahnen um die Sonne. Diese Erkenntnis hätte den Griechen wohl nicht allzu gut gefallen, sahen sie doch stets den Kreis als ideale Form an. Auf eben solch einer ovalen Bahn kreist der schöne Saturn mit seinem Ring, der ebenfalls auf dem Dach der Schule zu bewundern ist. Der berühmte Ring wird dieses Jahr immer schmäler werden, bis er fast ganz verschwunden ist. Grund dafür ist, dass er sich nun auf seine Kantenstellung zu bewegt, bei dem man den schmalen Ring von der Seite her sieht.

Aber auch der Mond bekam durch die Erfindung des Fernrohres, welches Galilei dann auf den Himmel ausrichtete, ein neues Gesicht:  Dies kann man auf der Sternwarte im Detail bewundern. Es zeigen sich nicht nur das `Gesicht`, bekannt auch als der `Mann im Mond`, der aus einer Anordnung von dunklen Flecken besteht, sondern auch unzählige Krater und Gebirgszüge, hinter denen sich Mönch, Eiger oder Jungfrau verstecken könnten!

Eine Kostprobe der Arbeit im Astronomiekurs der Schule zeigt die Aufnahme der Schülerinnen und Schüler des Astronomiekurses der Schule, Denise Portmann, Stefanie Weder, Lukas Horber, Erwin Wendelspiess und Cedric Zeller, die jüngst auf der Sternwarte gewonnen wurde (siehe Farbabbildung). Wer Freude an diesen Perlen des Himmels hat und Lust und Spass, sie zu bewundern, der kommt im Freifach Astronomie auf seine Kosten.

TAKE A LOOK!

ASTRONOMIE DIGITAL AN DER KSH

Längst hat in die Welt der Astronomie der Computer Einzug gehalten. Ja, man kann sagen, die moderne Digitaltechnik hat einen regelrechten Quantensprung in der Reichweite unserer Teleskope bewirkt. Waren vor gar nicht allzu langer Zeit die faszinierenden Bilder, wie sie z. B. unter der Astronomiehomepage der Kantonsschule Heerbrugg www.ksh.edu/unsereSchule/Sternwarte zu sehen sind,  noch den Profis an Grosssternwarten vorbehalten, kann heute ein versierter Amateur vom Hinterhof aus bereits mit der neuen CCD-Technologie in diesen Bereich vorstossen. Grund dafür ist die enorme Empfindlichkeitssteigerung gegenüber dem guten alten Filmmaterial. Konnten früher nur einige Prozent des einfallenden Lichtes eine Schwärzung auf dem Film hervorrufen, so sind es heute bereits über 80%, die im digitalen Bereich Effekt machen. Jedoch der wahre Inhalt einer solchen Aufnahme offenbart sich erst am PC. Konsequenter Weise bot die Kantonsschule Heerbrugg für interessierte Schülerinnen und Schüler hier einen speziellen Kurs an, der sich mit der Gewinnung und Aufbereitung eines solchen digitalen Bildes beschäftigte. Die Teilnehmer dieses von der Metrohm-Stiftung Herisau unterstützen Kurses konnten so lernen, wie man ein digitales astronomisches Bild optimiert und schwache Strukturen, z.B. auf dem Jupiter, `herausholt´ oder wie man Kometenaufnahmen Farbe `verleiht´.  Mit diesen und weiteren spannenden Themen haben sich die begabten Schülerinnen und Schüler und sogar ein teilnehmender Physiklehrer aus St. Gallen unter der Leitung von Benedikt Götz  an vier Abenden intensiv auseinandergesetzt und haben unter Anleitung an ihren recht ansehnlichen Resultaten in Bildform am Laptop gefeilt (siehe Bild).

Von digitaler Astronomie begeisterte Schüler und Lehrer beim Astronomiekurs an der KSH.

10 JAHRE KANTISTERNWARTE

Der Mond aufgenommen auf der Kantisternwarte c 2000 Gz KSH

`10 Jahre KSH-Sternwarte` – TAKE A LOOK!

In astronomischen Dimensionen betrachtet besteht die Sternwarte, die unser Dach ziert, erst ein Augenzwinkern lang und doch ist es nun schon 10 Jahre her, seit Prof. Dr. Fritz Schoch die Sternwarte feierlich eröffnet hat. Schon in vielen Jahren der Planung gab es turbulente und ruhige Zeiten so ist es auch in der Dekade des praktischen Betriebs gewesen. Bei schlechtem Wetter und tagsüber war es oft recht ruhig auf dem Dach, aber in den Abendstunden erwachte sie regelmässig aus ihrem Dornröschenschlaf und es stellte sich rege Tätigkeit ein. Von Anstürmen bis 80 Personen pro Nacht gäbe es bei den Nächten des offenen Daches zu berichten, Jugend Forscht Arbeiten, Astronomiekurse,  Führungen, Projekte hat sie erlebt und grosse astronomischen Ereignisse wie die Sonnenfinsternis 99 und Transiten von Merkur und Venus bei dem Klassenweise Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte kamen, haben ihre Rohre gesehen. Aber auch viele kleine Ereignisse die nur wenigen vergönnt sind und uns der Himmel manchmal schenkt, wenn er fleissig beobachtet wird.         

Vor allem aber stand sie unseren Schülern offen und wird es auch weiterhin so halten. Mit den grossen Teleskopen der Kanti-Sternwarte wird an der KSH den Schülerinnen und Schülern nun schon seit 10 Jahren die Möglichkeit geboten, praktisch orientierte Astronomie zu betreiben. Ein Grund zu feiern, fand der Sternwarten Förderverein: Am 23.2.07 um 19:00 Uhr wurde zu einer Jubiläumsfeier eingeladen. Geboten wurde hier ein musikalisches Rahmenprogramm mit dem viel versprechenden Namen `Mondscheinsonate`. Life Klaviermusik von Prof. Karl Hardegger zu astronomischen Bildern in der Aula der Schule.

Anschliessend konnte an einer öffentlichen Führung auf der Sternwarte teilgenommen werden, um die Teleskope zu bewundern und bei klarem Himmel den Mond und andere astronomische Objekte wiederum `Life` zu beobachten. Bei offenem Dach gab es dann ein Stück Himmel für alle! - Ein Anlass mit `Weitblick` und hoffentlich noch vielen Lichtjahren KSH-Sternwarte.

TAKE A LOOK!

 

Ihr Sternwartenbeauftrager B.Götz