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Simulation einer Volkswirtschaft

Die Wirtschaftswoche für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen des Schwerpunktfachs Wirtschaft und Recht findet in Bern statt. Sie dient der  Vertiefung der volkswirtschaftlichen Kenntnisse sowie zur Förderung des Erfassens von komplexen Zusammenhängen.

Computersimulation

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten mit einer Computersimulation, mit der die Volkswirtschaft des Landes "Makropoly" über mehrere Perioden simuliert wird.  Das Ziel dieser Simulation ist, Wohlstand und Wohlfahrt für alle zu generieren. Dazu werden Gruppen gebildet, welche den Staat, die Unternehmen, die Zentralbank und die Interessenverbänden vertreten. Ihre Aufgabe ist es, Entscheide zu fällen, welche auf Analysen, Berechnungen sowie Verhandlungen mit anderen Teams basieren und zum Gedeihen der Volkswirtschaft beitragen.

verschiedene Teams

  • Der Staat hat die Aufgabe, sämtliche Staatsausgaben zu planen und deren Finanzierung sicherzustellen.
  • Die Zentralbank ist für die Zins- und Geldpolitik zuständig.  Die Inflation muss prognostiziert und das BIP-Wachstum geschätzt werden, damit geldpolitische Entscheide zum Wohl der Gesamtwirtschaft gefällt werden können.
  • Die Unternehmen sind dafür verantwortlich, dass die Volkswirtschaft mit ausreichend Konsumgütern versorgt wird.
  • Die Interessenverbände vertreten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, führen Lohnverhandlungen mit den Unternehmern und sind für den Konsumentenschutz verantwortlich.

Sämtliche Entscheide der Akteure werden von einem Computerprogramm  gerechnet, welches dann beispielsweise volkswirtschaftliche Eckdaten wie Inflationsrate, Arbeitslosigkeit, BIP generiert bzw. den Zustand der Volkswirtschaft aufzeigt und die Staatsrechnung, die Finanzberichte der Unternehmen, die Zahlungsbilanz sowie weitere wichtige Rechnungen ausweist.

Rahmenprogramm

Die Bundeshauptstadt eignet sich besonders für diverse Exkursionen:

  • Der Besuch des Notenmuseums, sowie ein Referat zur schweizerischen Geldpolitik gehören zum Pflichtprogramm einer volkswirtschaftlichen Intensivwoche.
  • Im Käfigturm in der Altstadt von Bern stellt das EDA die schweizerische Europapolitik mit Schwerpunkt Personenfreizügigkeit vor.
  • Herr Dr. Stefan Meierhans berichtet 2009 erstmals in einem spannenden Referat über die Aufgaben des Preisüberwachers. 

von oben links nach unten rechts: Enscheidungsvorbereitung der Unternehmer, internes Gespräch der Gewerkschafter, Verhandlungen zwischen Unternehmer und Gewerkschafter, Berechnungen der Unternehmerinnen