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Eine allgemein verbindliche Definition von Religion gibt es nicht. Dennoch haben zu allen Zeiten Menschen versucht zu formulieren, was mit Religion gemeint sein könnte. 

„Religion ist Ausdruck einer Ahnung, dass hinter dem sinnlich Wahrnehmbaren, hinter Körper und Geist des Menschen, hinter dem Ich und seinem Bewusstsein noch 'etwas', noch ein 'Mehr' sein muss.“(Norbert Scholl). 

Das Fach Religion erfordert kritisches Denken. Erst wenn wir etwas hinterfragt haben, wenn wir das für und wider diskutiert haben, können wir es akzeptieren oder ablehnen. Auch in der Religion gilt die Devise I. Kants: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ 

Doch Religion hat nicht nur mit unserem Verstand zu tun, besteht nicht nur aus Texten und Gedanken. Religion umfasst den ganzen Menschen mit seinen Emotionen und Gefühlen. Darum gehört ins Fach Religion eine Vielfalt an emotionalen Lernmethoden:

  

Zur Religion gehört Gemeinschaft: gefördert wird sie durch Gruppenspiele und Exkursionen.

Zur Religion gehört das Schöpferische: Kreatives Gestalten führt vertieft hin zu menschlichen Problemen und Fragen. 

Zur Religion gehört die Natur:Ein kleiner Ausflug in die Natur lässt uns das Wunder der Schöpfung erahnen. 

Zur Religion gehört mein Ich: In meinen tiefsten Kern führt die Mediation, einfache Übungen in den Unterrichtsstunden zeigen den Weg.